MIMI = Minimal Invasive Methodik der Implantation

Sicherlich haben Sie auch schon mal das Wort „Schlüsselloch-Chirurgie“ oder endoskopisch gehört. So hinterläßt heutzutage z.B. eine Blinddarm-OP nur noch eine ca. 1cm grosse Narbe, während früher der halbe Bauch dazu aufgeschnitten werden mußte.  Ähnlich verhält es sich bei unseren MIMI-Implantaten.

Bei herkömmlicher Methode wird das Zahnfleisch großflächig aufgeschnitten und vom Knochen abgelöst. Dies ist deshalb nötig, damit der Operateur sehen kann, wo der Knochen für das Implantat ist. Nachteile davon sind meist stärkere Schmerzen und Schwellungen.  Auch ist eine  Extra-Sitzung nötig um die Fäden zu entfernen.

Der gravierendste Nachteil ist jedoch, daß die Knochenhaut, die den Knochen bedeckt und mit Nährstoffen versorgt, nicht mehr so gut verheilt wie sie mal ursprünglich gewesen ist. Daraus resultiert eine gewisse Mangelversorgung des Knochens um das neue Implantat herum, und man holt sich damit ein großes Risiko für eine Peri-Implantitis (Entzündung des Knochens um das Implantat herum) in Haus.

Genau hier spielt unser modernes 3D-Röntgensystem seine besten Karten aus: Wir schneiden „Ihr“ Zahnfleisch virtuell am Bildschirm „schmerzfrei“ auf und erhalten die gleichen benötigten Informationen zur zukünftigen Lage der Implantate wie bei der herkömmlichen Methode des Aufschneidens.

Gleich anschließend, also noch in der ersten Sitzung, wird das Implantat quasi unblutig in den Knochen eingebracht.

Gegenüber der Klassischen Vorgehensweise einer Implantatbehandlung unterscheidet sich MIMI insofern in folgenden wichtigen Punkten:

  • in 80-90% aller Fälle ist nur ein OP-Termin notwendig, keine Schnitte, Aufklappungen oder vernähte Wunden
  • deutlich weniger oder gar keine Schmerzen und Schwellungen nach der OP
  • keine Krankschreibung nötig, Sie sind jederzeit voll einsatzfähig
  • weniger Arbeit = weniger Kosten siehe Preisliste Zahn-Oase

 

mimi

Die MIMI-Erfolgsprognosen sind denen des konventionellen Verfahrens mindestens gleichzusetzen wenn nicht sogar oft besser, denn durch den minimalen Knochenzugang sind Entzündungen, Schwellungen oder Wundschmerzen fast niemals zu beobachten.

Patienten berichten, daß lediglich am Operationstag selbst ein leichter Druck im Operationsgebiet zu spüren war, dem man mit Kühlung und leichten Schmerz-mitteln begegnen kann.

Aber auch die gefürchteten bakteriellen Infektionen und der beschriebene Knochenabbau am Mikrospalt von mehrteiligen Implantaten sind bei unseren Implantaten, die im MIMI-Verfahren eingesetzt werden, nicht feststellbar!